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Avatar von Christina Kükenshöner

Danke, ihr dass so offen teilt. Wirklich spannend! Am meisten hängengeblieben ist bei mir die Szene mit dem Mann aus der Bonner Umweltverwaltung: nicht mehr um Geld für Natur bitten, sondern merken, dass man selbst ein Vermögen verwaltet, von dem andere leben.

Diese Umkehr kenne ich aus meiner Arbeit in der internationalen Zusammenarbeit. Auch dort versuchen wir seit Jahren, vom „wir bringen Geld" wegzukommen. Es klingt einfach und ist in der Praxis richtig schwer, weil es um Macht geht und nicht nur um Finanzierung.

Gut finde ich, dass ihr eure eigene Schwachstelle offen benennt: Bezahlt wird vor allem CO₂. Genau das kennen wir mit unseren Wirkungsindikatoren: was zählbar ist, wird irgendwann das Einzige, was noch gesehen wird.

Daher kommt meine Frage: Wie haltet ihr Wasser und Artenvielfalt im Blick, wenn CO₂ die Rechnungen bezahlt? Gibt es dafür feste Regeln, oder hängt es an den Personen?

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